Austellungen

„Wege von Licht und Schatten - Paths of Light and Shadow“
im Universitätsmuseum Bonn

 

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Eröffnung: Fr, 11.7.2014 17:00
Laufzeit: Sa, 12.7.-So, 24.8.2014

Kuratorinnen: Julia Fritz und Regina Höfer, Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen der Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte, Universität Bonn
 

Die pakistanische Künstlerin Suriyya Choudhary thematisiert in ihren Videoarbeiten und Fotografien die heiligen Stätten um die Stadt Multan in Zentralpakistan. Die zahlreichen Mausoleen von Sufi-Heiligen und Moscheen aus dem 13. und 14. Jahrhundert waren bereits beliebte Motive für britische Fotografen der Kolonialzeit. Die Künstlerin setzt sich mit dieser kolonialen Vergangenheit und ihrer spezifischen Bildästhetik auseinander. Sie kontrastiert diese mit einem indigenen Blick indem sie den einheimischen Pilgern vor Ort die visuelle Aneignung ihres kulturellen Erbes ermöglicht.

Die Ausstellung umfasst eine Videoinstallation und zahlreiche Originalabzüge.

Suriyya Choudhary ist Assistant Professor am Department of Art der Fatima Jinnah Women University in Rawalpindi, Pakistan und Doktorandin des Department of Art der Universität Reading, Großbritannien. 2013 war sie Gastwissenschaftlerin an der Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte der Universität Bonn.
 

Weitere Infromationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

Bonn Universitätsmuseum
Regina-Pacis-Weg 1
53113 Bonn, Germany

Einen Lageplan des Universitätsmuseums finden Sie hier.

 

Vortrag

Regina Höfer: Kolonialfotografie als visuelles Reisetagebuch: Die Weltreise von Franz Ferdinand von Österreich-Este


Do., 17.7.2014
Beginn: 17:30

 
 

Die Ausstellung kann an diesem Tag von 11:00-17:30 besichtigt werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Anhang.

 

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Studentische Austellung

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Weihnachtsfeier der Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte und Ausstellung Illustration von Studierenden des AIK

 

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Beginn: Ab Mittwoch, den 14.07.2021 

Ende: Bis Freitag, den 28.01.201

 

in der Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte

 

 

Kuratorin: Karina Linke, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte, Universität Bonn

 

Die Studierendenausstellung „Asian Art as Mirror of Dependencies” der Abteilung für Asiatische und Islamische Kunstgeschichte widmet sich Abhängigkeitsformen anhand asiatischer Kunstobjekte. Die ausgestellten Objekte reichen von Amulettketten, Öllampen und religiösen Wandbehängen bis hin zu verschiedenen Sandelholzobjekten. Sie sind auf das 20. und 21. Jahrhunderts datiert und stammen aus Schenkungen und Privatsammlungen.

 

Die Ausstellung ist durch die Abhängigkeitsforschung insbesondere der Researcharea “Embodied Dependencies” des Exzellenzclusters “Beyond Slavery” der Universität Bonn inspiriert. Sie soll zeigen, dass Abhängigkeiten nicht nur auf zwischenmenschlicher Basis existieren, sondern auch in allen Bereichen der materiellen Welt zu finden sind. Kunstgegenstände können je nach Objekt, Ort, Religion oder gesellschaftlichen Strukturen einen Abhängigkeitshintergrund haben. Religiöse Abhängigkeit äußert sich in der Abhängigkeit zwischen dem sakralen Objekt und dem Nutzer. Es hilft ihm, eine gegenseitige Verbindung zu der Götterwelt aufzubauen. Dabei bestimmen religiöse Vorgaben wie einige Gegenstände hergestellt und verwendet werden müssen. Der wichtigste Schritt in der Herstellung findet innerhalb einer Zeremonie statt. In diesem Prozess wird das religiöse Objekt zum Leben erweckt. Ohne diesen letzten Schritt würde es sich nicht um religiöses Objekt handeln, sondern nur um ein Kunstobjekt. 

 

Unter der materiellen Abhängigkeit versteht man die Abhängigkeiten des Objekts zu seinem Rohstoff. Die Ausstellung beleuchtet u. a. die Adaption von Kunsttraditionen durch die Ersetzung von Materialien. Gründe für Adaptionen sind die Erschöpfung natürlicher Ressourcen oder die finanziellen Möglichkeiten der Objektbesitzer. 

Auch die Machtverhältnisse, die Hierarchie und der Wohlstand der Gesellschaft werden am Produktionsort messbar. Die verschiedenen Abhängigkeiten schließen sich nicht gegenseitig aus. Sie können gleichzeitig an einem Objekt auftreten. 

 

Die Studierenden der AIK laden alle Interessent*Innen dazu ein, einen Blick in die Ausstellungsvitrinen zu werfen, um sich von den verschiedenen Abhängigkeitsformen an ausgewählten Objekten, die von Südasien bis nach Ostasien reichen, vertraut zu machen. 

 

 

 

Für weitere Informationen siehe das Begleitblatt (hier)

 

 

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